Was gutes Webdesign ausmacht

Auf dem Weg zur besseren Homepage

Wer im Jahr 1999 eine Homepage hatte hob sich schon fast automatisch ab. Es  waren nur etwas über 1 Millionen Websites in Deutschland registriert. Heut sind es mehr als 15 mal so viele. Sich da abzuheben, ist schon schwieriger. Umso mehr kommt es neben qualitativen Inhalt auf eine übersichtliche Struktur und aufgeräumtes, benutzerfreundliches Design der Webseiten an. Denn nur wenn sich die Besucher einer Website „wohlfühlt“, wird er dort verweilen. Der Erfolg eines Webangebots hängt also zum großen Teil von gutem Webdesign ab. Die meisten Besucher neigen dazu, Webseiten schnell wieder zu verlassen, auf denen sie sich nicht zurechtfinden. Die Anforderungen und Ansprüche an professionelles Webdesign ändern sich ständig. Dabei sind Screendesign bzw. Layout und Umsetzung in HTML, CSS und Javascript nur ein Teil der Arbeit. Immer wichtiger, ja unverzichtbar ist es, Webseiten suchmaschinenfreundlich aufzubauen. Mit anderen Worten: Das Design Ihrer Webseiten soll auch Google & Co. gefallen. Dies geschieht durch das Beachten von SEO-Kriterien bei Planung und Aufbau der Website (Onpage-Optimierung). Das spart bzw. senkt die Kosten für nachträgliche Optimierung.

Kriterien für gutes Webdesign

Hier eine Auswahl von Kriterien zur Gestaltung von Webseiten.

  • übersichtlich: Webseiten sollten prinzipiell einen aufgeräumten Eindruck machen, sodass die Besucher sich schnell zurechtfinden und sich sofort „wohlfühlen”. Dafür ist es wichtig, dass die Seiten an einem Raster gestaltet und nicht überladen sind. Haupt- und Sub-Navigation sollten klar und sofort zu finden, Links als solche erkennbar sein.
  • lesbar und lesenswert: Bei diesem Punkt geht es nur bedingt um's Design, z.B. Schriftarten, um Schriftgrößen und -farben, den Kontrast zum Hintergrund, Zeilenabstände und die richtige Länge von Zeilen und Absätzen. Es geht auch und vor allem um den Inhalt der Texte. Dieser Inhalt (Content) sollte für die Zielgruppe(n) relevant und schnell erfassbar sein.
  • benutzerfreundlich: sowohl funktional als auch gestalterisch und an die Zielgruppe angepasst. Die Bedienung sollte intuitiv und ohne langes Suchen möglich sein. Ebenso sollte die gesamte Struktur einer Website übersichtlich sein. Alle Inhalte und Informationen sollten mit maximal drei Klicks erreichbar sein. Um auch behinderten Menschen den Zugang zu ermöglichen sollten Webseiten barrierefrei (sowohl technisch als auch optisch) aufgebaut sein.
  • suchmaschinenoptimiert: weit mehr als dreiviertel aller Internet-Anwender nutzen Suchmaschinen. Und 90 % aller Suchanfragen überhaupt kommen über Google. An Suchmaschinenoptimierung (SEO) führt heute kein Weg mehr vorbei. Um bei Google 5 Co. möglichst weit oben gelistet zu werden kommt es natürlich vor allem auf qualitative, relevante Inhalt und Informationen an. Aber auch Webdesign und Programmierung könnten dazu beitragen, bei Suchmaschinen weit vorn aufzutauchen. Bei der sogenannten Onpage-Optimierung werden Suchbegriffe (Keywords) in empfohlener Anzahl an den richtigen Stellen im Text platziert. Auch der Quellcode der Seiten kann und sollte für SEO genutzt werden